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Immer wieder werde ich gefragt, ob ich mit jedem Tier, das mir begegnet, ein Gespräch führe.

Als ich mit meiner Tierkommunikation-Ausbildung begonnen hatte, habe ich öfters Wildtieren, die mir in der Natur begegneten, Fragen gestellt, um zu üben. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, zu spüren, ob ein Tier mit mir sprechen oder in Ruhe gelassen werden möchte. Manchmal fliegen mir „wie von selber“ Botschaften von Wild- oder Haustieren zu, aber in der Regel muss ich mich auf ein Gespräch einstimmen. Man kann sich ein Tiergespräch wie eine Meditation vorstellen, deshalb braucht man dafür Ruhe.

Ein Plauscherl zwischen Baum und Wanderweg ist eher schwierig. Aber es ist möglich. So ging ich einmal mit meinem weißen Pudel an einer Gruppe von Schafen vorbei. Eines davon fixierte mich mit seinem Blick, so dass ich stehen geblieben bin. Ich fragte, wie es ihm geht, dabei hatte das Schaf eine Frage an mich: „Was ist dieses Weiße neben dir?“ – „Das ist mein Lieblingshund.“ – „Schaut meinem kleinen Schäfchen ähnlich.“

Update zum Artikel: Da wir die Schafe öfters besuchen, wenn wir spazieren gehen, ist es zu einer lieben Tradition geworden, stehen zu bleiben und kurz „Hallo ihr Lieben!” zu sagen. Immer wieder ergibt sich dann ein kurzes Plauscherl.