Ein besonderes Gebiet der Tierkommunikation

Ausnahmezustand bei Mensch und Tier

Das Verschwinden eines Tieres gehört für die meisten Menschen zu den schlimmsten Erfahrungen im Zusammenleben mit Haustieren. Jeder Mensch reagiert anders, die einen suchen systematisch und konzentriert, andere sind in einem emotionalen Ausnahmezustand.

Für Tierkommunikatoren ist die Suche nach verschwundenen Tieren eine Herausforderung. Man kann sich nicht sicher sein, dass die empfangenen Botschaften den Tatsachen entsprechen. Bei der Kommunikation mit vermissten Tieren können wir nämlich oft nicht feststellen, ob das Tier noch lebt oder bereits verstorben ist. Das Tier kann verletzt und sehr schwach sein. So entsteht der Eindruck, dass es nicht mehr lebt. Das Tier ist vielleicht nach einem Unfall tödlich verletzt. Der Unfall ist so schnell passiert, dass die Seele noch immer in der Nähe vom Körper ist. So glaubt der Tierkommunikator, dass das Tier noch leben würde. Auch ein unverletztes Tier kann in Panik sein. Vielleicht hat es sich erschreckt und ist weggelaufen. Vielleicht ist es eingesperrt. Auch in diesen Fällen ist kein ruhiges Gespräch möglich.

Wo ist das vermisste Tier?

Schwer ist es, eine Ortsangabe vom Tier zu bekommen. Aus der Literatur weiß man, wie unterschiedlich die Beschreibungen vom Tier und die tatsächlichen Gegebenheiten am Fundort sein können. Es gibt jedoch viele Tiere, die genau beschreiben können, wo sie sich gerade befinden oder wo sie unterwegs waren.

Will das Tier gefunden werden oder nicht?

Eine besondere Situation entsteht, wenn das Tier nicht gefunden werden will. Auch dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Es kann sein, dass es absichtlich weggelaufen ist und ein neues Zuhause gefunden hat. Oder es will seine Menschen auf bestimmte Themen bzw. notwendige Veränderungen aufmerksam machen. Meist taucht das Tier wieder auf, wenn die Menschen die Zeichen erkennen und für Änderungen bereit sind.
Dies sind nur einige Beispiele, die Liste kann man endlos fortsetzen, weil jeder Fall individuell ist.

Kommunikation mit Menschen

Zur Tierkommunikation gehört auch die Kommunikation mit Menschen, dessen Tiere weg sind. Die Erwartungen an Tierkommunikatoren sind oft sehr hoch, man sieht sie als „die letzte Hoffnung“. Wenn die Suche erfolglos bleibt, sind die einen Tierhalter verständnisvoll und suchen weiter, die anderen jedoch geben dem Tierkommunikator die Schuld, dass wertvolle Zeit verloren ging.
Empfindet ein Tierkommunikator, dass das Tier lebt, obwohl es schon verstorben ist, ist die Enttäuschung hoch. Empfängt er, dass das Tier tot ist, doch es kommt wieder nach Hause, können Menschen verärgert reagieren.

Suche nach vermissten Tieren erfordert eine gute Zusammenarbeit

Um nach vermissten Tieren zu suchen, sollten sich Tierhalter und Tierkommunikator all dieser Szenarien bewusst sein und sich darauf einlassen. Sicherheiten kann es keine geben. Tierkommunikatoren sind feinfühlige Menschen, die Signale unterschiedlich wahrnehmen. Aus der Literatur und dem Erfahrungsaustausch mit Kollegen weiß ich, dass verschwundene Tiere oft von mehreren Tierkommunikatoren gleichzeitig gesucht werden. Sie besprechen gemeinsam die empfangenen Botschaften, kombinieren und werten diese aus. Es gibt Tierkommunikatoren, die sich auf die Suche nach entlaufenen Tieren spezialisiert, auf diesem Gebiet viele Erfahrungen und ein Netzwerk von Kollegen für gemeinsame Suchaktionen haben.

Meine Spezialität in der Tierkommunikation ist die Arbeit mit Mensch-Tier-Teams für ein schöneres Zusammenleben und deren Begleitung bei Problemlösungen. Hier kann ich mein Können, mein Wissen und meine Erfahrungen am besten einsetzen.

UPDATE im Juli 2020:

Wenn Menschen meine Hilfe bei der Suche nach verschwundenen Tieren brauchen, höre ich auf mein Herz und Bauchgefühl. Spüre ich, dass ich bei der Suche helfen kann, werde ich den Auftrag zur Suche annehmen.